| BAULEITUNGS-CHECKLISTE | ROHBAU - Aushub, Gründung, Flächendrainage | ||||
| lfd. Nr. | Vorgeschriebene Materialien, Maße, Toleranzen, Ausführungsarten gemäß LV, DIN, oder Anweisung |
Anweisung an: |
Abnahme Datum Zeichen |
Bemerkungen | |
| 1 | Liegt der ausführenden Firma der aktuelle Planstand vor? | ||||
| 2 | Liegt das Bodengutachten bzw. die schtiftliche Ver-zichtserklärung des Bauherrn hierfür vor? | ||||
| 3 | Ist offene Wasserhaltung erforderlich und in die Wege geleitet? | ||||
| 4 | Ist die Baugrube eingemessen? | ||||
| 5 | Bestehen von seiten der ausführenden Firma Bedenken gegen die Plan- oder Ausschreibungsunterlagen oder gegen sonstige Anweisungen? | ||||
| 6 | Ist Humusboden vorhanden? Wenn ja: Angaben über Lagerung |
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| 7 | Kann Bodenaushub als Arbeitsraumverfüllmaterial
verwendet werden oder als Auffüllmaterial für das Grundstück? Wenn ja: Mengen und Lagerung anweisen |
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| 8 | Wie sieht die Höhenlage der Nachbarbebauung
aus? Evtl. Fundamente in Arbeitsräumen für spätere Bauten (z.B. Garage), Nachbarbebauung (z.B. Garage oder nicht unterkellerte Gebäude) oder für Bauteile (z.B. Eingangs-treppe) mit anlegen und hochmauern lassen. Aussparungen für Drainageführung anlegen |
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| 9 | Will der angrenzende Nachbar seinen Keller tiefer legen, so sind die eigenen Fundamente schon entsprechend tief anzulegen. | ||||
| 10 | Höhe der Baugrubensohle | ||||
| 11 | Höhe der Schächte unter der Sohle | ||||
| 12 | Ist in der Baugrube wegen schlechter
Bodenverhältnisse eine Sauberkeitsschicht erforderlich, z.B. Bodenaus-tausch
oder Betonsohle, wenn keine kapillarbrechende Schicht vorgesehen ist? Gegebenenfalls Grubensohle tiefer legen. |
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| 13 | Liegt Einverständnis des Bauherrn
für Zusatzmaßnahmen und Mehrkosten für offen Wasserhaltung,
Sauberkeitsschicht, zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen usw. vor
? Wenn nicht: Einverständnis einholen |
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| 14 | Ist Böschungswinkel nicht zu steil? Verschlammungs-gefahr von Arbeitsraum und Drainage. | ||||
| 15 | Wenn Unterfangungsarbeiten bestehender Gebäude erfor-derlich sind, sind diese anzuweisen, durchzusprechen und zu prüfen. | ||||
| 16 | Bei fehlendem Bodengutachten: Tragfähigkeit der Sohle? Statiker fragen | ||||
| 17 | Sind die erforderlichen Gruben für
Schächte unterhalb der Kellersohle richtig angelegt? Nachmessen: Tiefe, Lage, Durchmesser |
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| 18 | Abdichtungsmaßnahmen für die Sohlplatte und Keller besprechen und für Sohlplatte abnehmen | ||||
| 19 | Einbau des Fundamenterders durchsprechen und vor Fundamentbetonieren abnehmen. | ||||
| 20 | Flächendrainage durchsprechen und vor Verfüllung abnehmen, auch das Einpackmaterial | ||||
| 21 | Vor Betonieren der Fundamente sind diese
durch den bauleitenden Architekten oder Statiker abzunehmen. (Breite, Dicke, Höhe, Einmessung) |
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| 22 | Vor Einbringen der Packlage oder kapillarbrechender Schicht sind die Grundleitungen vom bauleitenden Archi-tekten oder Tiefbauamt abnehmen zu lassen (Durch-messer, Gefälle, Anschlüsse in Sohlplatte usw.) Mehrere Kellerbodeneinläufe in einem Raum müssen in beiden Richtungen flutgerecht sitzen | ||||
| 23 | Vor Betonieren der Sohlplatte ist die kapillarbrechende Schicht und PE-Folie vom bauleitenden Architekten abnehmen zu lassen. (Höhenkote an mehreren Stellen nachmessen !) | ||||
| 24 | Sind in den Fundamenten oder den Sohlplatten Aus-sparungen, Durchbrüche, Leerrohre für spätere Hausan-schlüsse oder Installationen erforderlich, so sind diese zu-sätzlich zu den Plänen anzuweisen und vor dem Beto-nieren vom bauleitenden Architekten abzunehmen. | ||||
| 25 | Ist eine WU-Wanne ausgeschrieben, so ist der Einbau der erfoderlichen Fugendichtungsbänder und die Anlage von erforderlichen Flutungslöcher in der Sohlplatte zu überprüfen. | ||||
| 26 | Für den Sohlplattenbereich muß ein Prüfungszeugnis ge-liefert werden, vor allem bei WU-Platten und Platten-gründungen | ||||
| 27 | Ist die vorgeschriebene Höhe der OK-Fundamente einge-halten? An mehreren Stellen messen. | ||||
| 28 | Ist die vorgeschriebene Höhe der OK-Sohlplatten einge-halten? An mehreren Stellen messen. | ||||
| 29 | Stimmen die Maße der Sohlplatte
und der Überstand der Platte über Außenkante Mauerwerk? Bei Plattengründungen 20 cm! |
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| 30 | Stimmt die Plattendicke? Siehe Höhenkote in Punkt 23 und 28. | ||||
| 31 | Sind die Schächte in Sohlplatte
richtig ausgeführt? Sohle? Durchmesser, Maße, an richtiger Stelle? Richtig isoliert? |
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| 32 | Wenn Plattengründungen vorgeschrieben sind, muß die Bewehrung abgenommen werden (bauleitender Architekt oder Statiker) | ||||
| 33 | Frostschürzen im Souterrainbereich unter Sohle anweisen und kontrollieren | ||||
| 34 | Bewehrungen von Schächten unter Sohle (z.B. Drainage-schacht oder Schacht für Fäkalienhebeanlage) nach Statik durchsprechen und vor dem Betonieren abnehmen. | ||||
| 35 | Bewehrungen von Fundamenten oder Sohlplatten nach Statik durchsprechen und vor dem Betonieren abnehmen | ||||
| 36 | Bewehrungen von Schwimmbädern oder sonstigen Stahl-betonteilen unterhalb der Kellersohle nach Statik durch-sprechen und vor dem Betonieren abnehmen. | ||||
| 37 | Bei WU-Kellern müssen die vorschriftsmäßigen Keller-bodenabläufe und Grundleitungsdurchführungen verwendet werden | ||||
| 38 | Die Höhenlage der Rohreinführungen von Grundleitungen und Drainagen in Revisions-, Fäkalienhebeanlage und Drainageschächten ist zu überprüfen | ||||
| 39 | Muffenrohre sind mit der Muffe entgegen der Richtung des Wasserabflusses zu verlegen | ||||
| 40 | Richtungsänderungen sind nicht innerhalb von Muffen zulässig, sondern nur mittels Formstücken | ||||
| 41 | Bei Grundleitungen dürfen nur Abzweige von höchstens 45 Grad verwendet werden | ||||
| 42 | Doppelabzweige in Grundleitungen sind unzulässig!! | ||||
| 43 | Das Gefälle von Grundleitungen soll möglichst nicht kleiner als 1 : 50 sein | ||||
| 44 | Steinzeugrohre dürfen als Grundleitungen unter dem Kellerfußboden nur verlegt werden, wenn eine Deckung mit Erdreich von mindestens 150 mm gewährleistet ist. | ||||
| 45 | Kann eine Belastung von Grundleitungen nicht sicher ver-mieden werden, so sind an diesen Stellen bis auf 1,50 m Abstand von dem belastenden Bauteil Rohre aus Grau-guß oder Stahl zu verwenden. Dicht neben dem belasten-den Bauteil ist beiderseits ein Rohrstoß anzuordnen. | ||||
| 46 | Verfüllung von Rohrgräben darf nur mit Sand oder Kies erfolgen (ohne größere Beimengungen!) Der Füllsand darf nicht gefroren sein ! Der Boden ist lagenweise in Schich-ten von 25 cm Dicke einzubringen und zu verdichten | ||||
| 47 | Lockerer Baugrund muß vor Einbringen der Sohle aus-reichend verdichtet werden. | ||||